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Wie wir Quellen für ein Marketing-Briefing gewichten
Ein Blick in die redaktionelle Praxis von KampagnenBlick Heute bei der Auswahl von Branchennachrichten.
Nicht jede Meldung aus der Marketingpresse gehört in ein Briefing. Wir arbeiten mit einer einfachen Hierarchie: Primärquellen (Verbandsmitteilungen, Gerichtsurteile, veröffentlichte Etats) stehen über Sekundärberichten. Meinungstexte und ungeprüfte Pitch-Tipps landen nur dann im Dokument, wenn sie die Debattenlage selbst beschreiben – und dann klar als solche gekennzeichnet.
Für Kundinnen bedeutet das: Weniger Volumen, mehr Haltbarkeit. Lieber vier belastbare Punkte als zwölf Headlines ohne Fuß. Wenn zwei Fachmedien denselben Vorgang unterschiedlich erzählen, benennen wir den Widerspruch statt ihn zu glätten.
Diese Haltung wirkt langsam – und genau das ist Absicht. Branchennachrichten sollen Entscheidungen stützen, nicht die Inbox füllen.